26.09.2009

Wir müssen uns in der heutigen Zeit einfach mal darüber klar werden, das wir uns Menschen nicht weiter leisten können. Das ist angesichts der momentanen Wirtschaftslage überhaupt nicht mehr drin. Menschen gefährden unsere Wettbewerbsfähigkeit, unsere innere Sicherheit, sie stellen eine Gefahr für die Umwelt dar und sind außerdem außerordentlich ungünstig für die Entwicklung des Weltklimas.

Beschränken wir uns jedoch einfach mal auf die Kosten.

Wenn Menschen geboren werden (zumeist als Folge sexueller Ausschweifungen, auf die ich aus sittlich-moralischen Gründen nicht näher eingehen möchte) sind sie vollkommen unnütz. Sie können noch nicht mal auf zwei Beinen stehen und verursachen schon Kosten. Nicht nur durch Nahrung, Kleidung, Heizung - wovon sie auch jedes Jahr mehr verbrauchen, da sie in nicht normgerechter Größe geliefert werden und einem beständigen kostenintensiven Verwandlungsprozess unterliegen, sie binden auch mindestens eine vollständige erwachsene Arbeitskraft, deren Schaffenspotential andernorts gewinnbringender eingesetzt werden könnte.

Infolge der vollkommen unzureichenden Ausstattung verursachen sie Kosten bei Ärzten, Erziehern, Lehrern, Krankenhäusern und erwachsenen Arbeitnehmern, die sie als "Eltern" erstmal vollkommen nutzlos durchfüttern müssen. In Form von Kindergärten und Wohnraum, Schulen und Krankenhäusern tragen sie zudem in zunehmendem Maße an der Zersiedelung unserer natürlichen Umwelt bei.

Es dauert mitlerweile zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre, bis man sie einigermaßen unbetreut auf die Welt loslassen kann, und selbst dann beschäftigen sie oft genug Polizei, Gerichte und Anwälte, weil sie mit der etablierten Ordnung ihre Probleme haben ... weitere Kosten, die man sich heutzutage einfach nicht mehr leisten kann.

Doch die Kostenspirale dreht sich immer weiter, und dabei ist es egal, ob man sie an die Arbeit kriegt oder nicht. Aufgrund ihres ureigenen vollkommen asozialen Egoismus verlangen sie für die Arbeit, die sie leisten, auch noch mehr Geld. Statt dankbar dafür zu sein, das sie etwas von den Kosten, die sie bislang
verursacht haben, zurückzahlen können, fordern sie mehr und mehr. Wollen ein eigenes Haus, ein eigenes Auto, Urlaubsreisen ... die Folgekosten für die Umwelt und das Weltklima sind katastrophal und werden wieder mal gedankenlos der Allgemeinheit aufgedrückt.

Man sollte dankbar für jene sein, die sich klaglos aussortieren lassen, die kosten zwar immer noch, aber wenigstens nicht soviel wie jene, die meinen, sie hätten für ihre erbärmliche Arbeit auch noch Ansprüche zu stellen auf Rundumvollversorgung.

Selbst wenn es einem gelingt, sich auf Kosten von gut platzierten effektiven Unternehmen, die sich erfolgreich am Markt behaupten, durchs Leben zu schmarotzen, in dem er sich hinterrücks in Konzernstrukturen einschleicht und diese Tat noch als Erfolg anerkannt sehen möchte, für den er ... natürlich ... noch mehr Geld beziehen will als die anderen Schmarotzer, die auf Kosten der Wirtschaft außerhalb der anerkannten Leistungselite der Kapitalgesellschaften in räuberischer Absicht nach dem Gelde gieren, so hören die Forderungen noch nichtmal im erwerbsuntüchtign Alter auf.

Wo immer man hinschaut: Geldgier, Geldgier, Geldgier. Statt dankbar zu sein, mit seiner Arbeit in einem Konzern zum Wohle der Allgemeinheit, des staatlichen Gemeinwesens, des menschlichen Fortschritts selbst beitragen
zu dürfen, denken Menschen beständig nur daran, wie sie möglichst viel Geld aus gesunden Unternehmen ziehen können...obwohl sie eigentlich tief in der Schuld der Gemeinschaft stehen, die ihnen Ausbildung, Gesundheit, ja, das Leben selbst geschenkt hat. Es kann deshalb nicht weiter angehen, das diese soziale Schieflage so hingenommen wird. Es kann nicht angehen, das jemand vor dem Schicksal der Arbeitslosigkeit gerettet wird und diese Gnade dazu benutzt, seine Taschen zu füllen. Das ist in der heutigen Zeit einfach nicht mehr drin und das werden diese Sozalschmarotzer auch einsehen müssen.

In vielen Fällen sorgt das Unternehmen schon für Essen, Kleidung, Unterkunft (tagsüber), Heizung, während Arbeitlose dafür noch selber sorgen müssen. Die können nicht zehn Stunden am Tag jemand anders dafür verantwortlich machen, das Essen auf den Kantinentisch kommt und jemand ihren Hintern warm hält.

Diese Leistung des Unternehmens sollte eigentlich reichen, um die oft genug klägliche Arbeitsleistung
zu würdigen, die man für seine Großzügigkeit bekommt.

Wenn der Mensch sich nun erfolgreich lebenslänglich von der Konzernmutter hat vollversorgen lassen, führt das nicht dazu, das er etwas im Alter weiser oder dankbarer geworden wäre. Ganz im Gegenteil möchte er in Form von Rente noch zusätzliche Leistung für Nichtstun bekommen ... eine Forderung, die in vielen Ländern der Erde einfach als völlig absurd angesehen werden würde und natürlich auch dem Ideal eines freien, selbstbestimmten Lebens absolut widerspricht.

Das ist eine Anspruchshaltung, die so einfach nicht mehr hingenommen werden kann, erst recht nicht in Zeiten globaler Krisen und Unsicherheiten. Man kann nicht immer nach der Wirtschaft, nach dem Unternehmen, dem Konzern rufen, wenn´s einem mal gerade schlecht geht. Viele Konzerne erwirtschaften ihre Leistung nur mit außerordentlichen Anstrengungen und der harte, erbarmungslose globale Wettbewerb erschwert dies zusehends.

Das müssen Menschen endlich mal einsehen. Die Ansprüche, von der Wiege bis zu Bahre rundum vollversorgt
einem Konzern auf der Tasche liegen zu können - ob nun direkt oder indirekt - sind in der heutigen Situation nicht mehr zu verwirklichen. Das sind billige Phantasien von Sozialromantikern, die sich in ihrem Leben noch nie der Verantwortung und dem Druck stellen mußten, denen Konzerne heutzutage unterliegen.

Die Zeiten, wo die Wirtschaft sich Menschen in großem Ausmaß leisten konnte, sind endgültig vorbei.

Und das werden die Menschen in Zukunft merken müssen, ob sie wollen oder nicht.

Zum Wohle der Umwelt, des Weltklimas, der Natur und des Überlebens hocheffizienter Unternehmensstrukturen, die die Hauptverantwortung tragen für Aufschwung und Fortschritt, ja, für die ganze Zukunft.

 

Quelle: Klick

 

 

20.09.2009

Schon gelesen?

Keine Leistung ohne Gegenleistung: In den Niederlanden wird von den Arbeitslosen zuerst gefordert, dann dürfen diese fordern. Durch klare Strukturen und finanzielle Anreize für Kommunen sank die Zahl der Sozialhilfeempfänger um ein Viertel. Davon könnte sich Deutschland einiges abschauen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article4546743/Niederlaender-muessen-fuer-Hartz-IV-arbeiten.html?page=9#article_readcomments
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Es dauert nicht mehr lange, und wir haben das hier installiert, schöne neue Welt, ein System welches auf ständige Rationalisierung und Automatisierung ausgerichtet ist, mit einer ständigen Produktionsteigerung, produziert im selben Atemzug Arbeitslosigkeit, diese immer größer werdenden Masse muss man Herr werden, man entrechtet sie, sie haben sich der Armuts- Industrie unterzuordnen.

Parasitär ernährt sich diese Industrie auf Kosten des Staates, unter dem Deckmantel der Sozialen Aktivierung kommen sie daher, es verschlingt Milliarden, mehr als für HartzIV Betroffene und drüber hinaus, machtlos steht man dem gegenüber, was tun?


Mit bestem Gruß: Grilleau

20.09.2009

Weiße Nigger

Der DUDEN definiert das Wort Sklave als: "Jemand, der in völliger wirtschaftlicher und rechtlicher Abhängigkeit von einem anderen Menschen als dessen Eigentum lebt." Eine wunderbare Definition. Vollkommen zutreffend auf die heutige Zeit. Doch was ist der Unterschied zwischen einem heutigen und einem Sklaven vergangener Jahrhunderte. Der sogenannte "Nigger" des amerikanischen Plantagenbesitzers war sich bewußt, ein Sklave zu sein und befand sich daher in einem höheren Geisteszustand als der heutige deutsche Einheitsmichl, denn letzterer weiß nicht einmal, daß er ein Sklave ist.

Und Menschenskind, das war ja auch immer schon das große Manko bei der Sklavenhalterei: Sie war anfällig für Revolten. Würde man es aber schaffen, einen Staat zu errichten, in dem der einzelne Sklave sich für ein freies Wesen hielte, dann hätte man das lästige Problem von Aufständen und Revolten endlich aus der Welt geschafft; brächte man es zuwege, daß jeder Knecht glaubt, ein freier Mann zu sein, wären automatisch all jene, die den Menschen echte Freiheit bringen wollen, Volksverhetzer, Radikale, Aufwiegler oder, besser noch: Abschiebe-Fälle für die Psychiatrie.

Also: Sie lesen da gerade ein Buch, das Sie nicht lesen dürfen!! Wer solche Bücher liest, verscherzt sich seine "freien Bürgerrechte". Sicher sind Sie in der äußerst rechten Ecke einzuordnen, vielleicht aber auch ganz links? Möglicherweise gehören Sie zu den "schrecklichen Elementen", die es wagen, einer esoterischen oder gar neu-religiösen Gemeinschaft, einem gefährlichen Psychokult also, anzugehören. Heutzutage darf man ja schließlich nur noch "politically correct" evangblödisch, kathodoofisch, naturwissenschaftlich-materialistisch oder anderweitig nihilistisch irregeführt sein. Wagen Sie es bloß nicht, nach eigenen Wahrheiten Ausschau zu halten!

Psychopolitik ist das Werkzeug, um einen Sklavenstaat zu errichten, in dem der einzelne nicht mehr merkt, daß er ein Nigger ist. Viele Menschen um Sie herum sind Nigger ohne Farbe, sozusagen "weiße Nigger" - mit einer dicken rosaroten Brille auf der Nase ihres Körpers. Und Sie? Nein, Sie sind kein Nigger, auch kein weißer, und haben auch keine allzu dicke rosarote Brille auf der Nase, denn Sie lesen ja noch aufwieglerische Bücher! Wahrscheinlich beschäftigen Sie sich sogar noch mit ganz anderen Dingen! Vielleicht etwa damit, was nach dem Tod passiert? Oder was vor der Geburt gewesen ist?

 

"Der Körper ist der Übersetzer
der Seele ins Sichtbare"
Christian Morgenstern

 

19.09.2009

Die Früchte der Hartz-IV-Hetze

So wurde er als „Hypochonder“, „stinkfaule fette Sau“ und „Sozialschmarotzer“ beschimpft. Ihm wurde sogar schon nahegelegt, doch Selbstmord zu begehen und falls er es nicht freiwillig mache, könne auch ein wenig nachgeholfen werden.

Deutschland hat es wirklich weit gebracht, wenn hier Menschen mit Behinderung anonym beleidigt und bedroht werden, nur weil sie Sozialhilfe beziehen und von ihrem Recht auf Widerspruch Gebrauch machen. Fur das Menschenbild, das hinter diesen Diffamierungen steckt, trägt die Politik einen großen Teil der Verantwortung.

Hier ganzer Beitrag: Klick mich

18.09.2009

Die Bloggergemeinschaft Menschenschutzbund.blog.de wurde am 1.4.2009 von Bloggern und Lesern gegründet, die einerseits erkannt haben, dass ihr Einfluss als Meinungsbildner im Zusammenhang mit steigenden Leserzahlen einen größeren Einfluss auf die politische Alltagswirklichkeit in der Bundesrepublik Deutschland haben kann, als man dem Medium zuvor zugetraut hätte und die sich andererseits zu ihrer staatsbürgerlichen Verantwortung bekennen und konkret Maßnahmen ergreifen wollen, der zunehmenden Entdemokratisierung und sozialen Verkümmerung der Gesellschaft durch aktuelle politische Entwicklungen und Strömungen entgegenzuwirken.

Bis Anfang August 2009 wurde an Zieldefinitionen gearbeitet. Aufgrund der heterogenen Struktur der Mitglieder versteht sich der Menschenschutzbund.Blog.de als offene Gruppe von Idealisten. Als erste Ansatzpunkte für konkretere Aktionen wurde die in Deutschland weit verbreitete Angst vor zunehmender Kinderfeindlichkeit sowie die gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise zunehmende Angst vor sozialer Kälte und sich ausbreitender Rücksichtslosigkeit in der Gesellschaft ins Auge gefasst, deren mangelnde Solidarität gerade Kindern wiederum am meisten schadet.

Generelles Ziel des Menschenschutzbundes ist der Schutz des Menschen als Souverän und Bürger der Republik, unabhängig von seiner religiösen Orientierung, seiner finanziellen Ausstattung oder seinen politischen Überzeugungen. Der soziale Friede in diesem Land wird zudem als das höchste Gut anerkannt, das sich die Bundesrepublik Deutschland in sechzig Jahren erarbeitet hat. In dem Sinne wird die zunehmende Kultur der Angst in diesem Land als ein zentraler Faktor erkannt, der Initiative, Innovation und Fortschritt hemmt.

Der Bloggerverbund startet momentan seine erste Aktionsphase, die sich gezielt um Aufklärung über die vehement auftretenden Gerüchte einer geplanten Einführung von Zwangsarbeit in Deutschland nach der Wahl 2009 richtet. Diese Gerüchte sind dazu geeignet, bei den Betroffenen massive Ängste auszulösen und einen elementaren Einfluss auf den Wahlausgang nehmen zu können.

Desweiteren sind Aktionen gegen zunehmende Behördenwillkür in Zusammenhang mit dem ALG-2 geplant. Weiterhin zeigte sich, dass ergänzend zu den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien konkrete eigene Recherchen zu diversen Themen notwendig sind, um einer gewissen Einseitigkeit der medialen Welt entgegenzuwirken.

Konkrete Einzelziele und politische Forderungen können wie folgt benannt werden:

Mensch und Wohnraum
-menschengerechte Stadtplanung
-menschengerechte Verkehrsplanung
-menschengerechter Hausbau
-Priorität absoluter Verkehrssicherheit für Kinder

Mensch und Wirtschaft
- Mensch statt Rendite als Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns, Priorität der menschlichen Bedürfnisse vor wirtschaftlichen Interessen
- menschengerechte Gestaltung des Arbeitslebens
- Priorität nachhaltiger Energiegewinnung und -Nutzung vor kurzfristigem Profit
- Untersuchung der Effekte der Abschaffung von Zins und Zinseszins
- weitgehende Mitsprache von Arbeitnehmern bei der Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort
- absolute Priorität der Arbeitsplatzsicherheit und Sicherheit am Arbeitsplatz vor Profitmaximierung
- Dominanz der Binnenkonjunkturorientierung vor Exportorientierung
- Maximierung der Steuerlast auf Produkte, die von exportierten ehedem deutschen Arbeitsplätzen geschaffen wurden
- als Notwehrmaßnahme zeitweilige Enteignung von Unternehmen, deren Politik der Volkswirtschaft und der Demokratie eher schadet als nutzt, beispielsweise durch Export von Arbeitsplätzen, Steuerverweigerung, Implementierung von menschenfeindlichen Strukturen im Arbeitsleben, Manipulationen der politischen Entscheidungen durch Lobbyismus, volkswirtschaftlich schadende Finanzmanipulationen
-Förderung der Vielfältigkeit der Produktion entsprechend der menschlichen Erwartungen

Mensch und Politik
- Sicherung der Stellung des Menschen und Bürgers als absoluter Souverän des Staates
- Förderung parteiunabhängiger Bundestags- Landtags- und Bürgermeisterkandidaten
- strikte Trennung von Medien, Wirtschaft und Politik, Verbot inoffizieller Kontakte
- konstruktive Entwicklung einer erweiterten demokratischen Struktur
- Grundgesetz- und Menschenrechtskenntnisprüfung für jeden Abgeordneten, Ausschluss bei Nichtbestehen
- Erwägung von Staatsbürgerrechtsentzug auf Zeit bei Steuerhinterziehung
- freiwillige Ausbildung in gewaltlosem Widerstand anstelle von Wehrdienst
- Erhöhung der Erbschaftssteuer nach schwedischem Vorbild
- Einführung der Ahndung von Desinformation

Mensch und Alltag
- Konsequente Förderung einer angstfreien Kultur, Sicherheit und Glück vor Leistungsdruck und Arbeitsanreiz
- konsequenter Schutz vor "Nebenwirkungen" unausgereifter technischer, chemischer und biologischer Entwicklungen, absolute Priorität der "Null-Risiko"-Strategie gegenüber der bisherigen risikominimierenden Strategie
- konsequenter Schutz vor Stress (Lärm, Zeitdruck, Sommerzeit, überzogener Leistungsdruck)
- Dezentralisierung von politischen und wirtschaftlichen Versorgungs- und Verwaltungsstrukturen zugunsten bürgernaher und nutzerfreundlicher Einrichtungen
Mensch und Medien
-Manipulationsminimierung in den Medien
-Konzentration der Medien auf Nachrichtenfunktion bzw. Priorität der Nachrichten
-Beobachtung der strikten Unabhängigkeit privater Medien von Einzelinteressen
-Verbot der Entwürdigung des Menschen in Talkshows, Dschungelshows und ähnlichen Sendeformaten
-Verhinderung der Innenweltvergiftung durch verfremdende Wirklichkeits- und Menschenbilder
-Sicherstellung der Freiheit und politischen sowie wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Journalisten

Mensch und Bildung
-Umbau des dreigliedrigen Schulsystem zugunsten zukunfts- und schülerorientierter Unterrichtsformen, Diversifizierung frühestens nach der sechsten Klasse
-Integration von begleitender Berufsausbildung in die Schulzeit bis hin zur Möglichkeit der Meisterprüfung
-Garantie der Möglichkeit lebenslanger Bildung ohne Einkommens- oder Rentenanspruchsverlust
-Medizin als Pflichtfach ab Klasse 8
-Integration philosophischer Fakultäten in Naturwissenschaft und Medizin zur Prävention gesellschaftsschädigender Entwicklungen

Mensch und Umwelt
-Priorität von Umwelterhalt vor Straßenbau und Stadtentwicklung
-Steuern gemäß des individuellen ökologischen Fußabdrucks
-Notfalls Rückbau auswuchernder Stadtstrukturen und Industriebrachen zur Schaffung von Naturoasen
-Förderung und Ausweitung von Nationalparks
-Förderung von biologischen Anbaugebieten, Förderung von Hofgründungen

Mensch und Medizin
-Priorität von Ernährungsmedizin vor Pharmaindustrie
-Entflechtung Pharmaindustrie - Krankenhaus/Ärzteschaft, Deprivatisierung von Forschung und Lehre
-Intensivierung der Erforschung "sanfter Medizin"
-Abschaffung von Tierversuchen
-medizinische Grundausbildung für jeden Bürger

Mensch und Gesellschaft
-strikte Trennung von Staat und Kirche, Religion bleibt absolut schützenswert und unantastbar aber Privatsache
-Förderung alternativer, dörflicher Lebensstile, die Mehr-Generationen-Modelle als Grundlage haben
-Einarbeitung von Zivildienstaufgaben als Praktika in den Schulunterricht zwecks Förderung von Lebenserfahrung
-Erarbeitung von sanktionsfreien Grundversorgungsstrukturen zur Sicherstellung eines angstfreien Alltages
-striktes Verbot lobbyistischer Tätigkeiten in den Räumen des Bundestages, strikte Trennung von Volks- und Wirtschaftsvertretern
-Vereinfachung des Steuerrechtes
-aktive Integration von Nichtwählern in politische Entscheidungsprozesse
-Überprüfung der Realisierbarkeit von Volksentscheiden

Menschenschutzbundblogde@yahoo.de

18.09.2009

HartzIV: Die neuen Zwangarbeiter

Oder: wie man Sklaven für die Wirtschaft produziert.

“Wirtschaft ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.” (Ernest Lightway). Während der Nazidiktatur hat sich kaum eine Firma geschämt, mit Zwangsarbeitern zu arbeiten. 2600 deutsche Firmen haben auf diesen Billiglohnsektor zurückgegriffen. Der von den Juden der Nachkriegsgeschichte in die religiöse moralische Instanz gehobene Holocaust, war schlicht eine schreckliche industrielle Verwertung. Die Zwangsarbeiter waren nichts weiter als eine Rechnungseinheit im Produktionsprozess. Ihren Erhaltungskostenfaktor konnte man beliebig reduzieren, da genug Reserven da waren. Selbst tote Zwangsarbeiter wurden wirtschaftlich noch verwertet. Jenseits von Moral waren das nüchterne Rechnungsvorgänge der Gewinnmaximierung.

Folgt man dem Gedanken der industriellen Verwertung auf die heutige Zeit, lässt sich der Begriff Zwangsarbeit ebenso anwenden.

Mit dem Verlust der freien Berufswahl, der Einführung der Sanktionen bei Arbeitsverweigerung, wurde die Grundlage für den Arbeitszwang geschaffen. Von 39,7 Millionen Erwerbstätigen der BRD arbeiten 6,4 Millionen in Minijobs, 260.000 in Ein-Euro-Jobs. Es leben in der BRD ungefähr 21 Millionen an der Armutsgrenze. Dieses ist eine “verfügbare industrielle Masse”.

Betrachten wir eine spezifische historische Struktur anhand der Firma Braun Melsungen, Herstellung von medizinischem Bedarf. Bernd Braun, Studienkollege von Joseph Mengele, war ein glühender Verfechter der Arisierung im Dritten Reich und richtete Symposien über unwertes Leben ein. Gleichzeitig verwertete er unwertes Leben in seinem Konzern in Spangenberg im Sinne der Gewinnmaximierung für die Produktion und medizinische Forschung an Lebenden und Toten.

Kommen wir wieder in die Gegenwart. Nicht zufällig ist der Vorstoß der Chemnitzer Professoren mit ihrer Kürzung der Hartzbezüge bei gleichzeitiger Steigerung der Lebenshaltungskosten. Es wäre eine enorme Forcierung der Verelendung dieser industriellen “Hartz-Masse” in Richtung Zwangsarbeitervolumen und damit gleichzeitig eine Bedrohung der Erwerbstätigen, wodurch politisch andere Härten durchgesetzt werden könnten. Es ist der Beginn einer “Hartzisierung”, wenn sie nicht schon in vollem Gange ist. Man wird jetzt sagen: Bei uns wird niemand totgeschlagen. Das ist richtig, muss aber nicht mehr sein.

Kommen wir wieder auf das Beispiel Braun Melsungen zurück. Exemplarisch an ihm kann man aufzeigen, dass diese Firma nach dem Krieg die Toten als Rohstoffquelle erschlossen hat. Jahrzehnte hat diese Firma, wegbereitend mit den Städtischen Kliniken Kassel, Tote ausgeplündert. Längst wird der Leichnam industriell verwertet. Ein Milliardengeschäft. (vgl. hierzu: DER SPIEGEL, Geplündert ins Grab, 6.12.1993) Zwischenzeitlich ist der Tote ein beliebtes Rohstofflager und kann viel besser verwertet werden, als noch zur Zeit des Nationalsozialismus.

Um es in die Worte von Altkanzler Schmidt zu kleiden: Man muss sich von der Demokratie nicht zu viel versprechen. Es wird eine Frage der Zeit sein bis dieser Sozialstaat demontiert ist. Es wird über die Kosten geschehen. Wer in der Zukunft seine Kosten nicht mehr selbst tragen kann, wird für das Gemeinwesen unwert.

Ex-Wirtschaftsminister Glos:

glos-zwangsarbeit-hartz-iv-arbeitspflicht

http://www.zeit.de/online/2007/13/arbeitspflicht-glos

Das arbeitsscheue Gesindel in diesem Land muß endlich begreifen, dass es kein Recht auf eine Entlohnung hat, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht!”
Deshalb werden wir die Arbeitspflicht einführen, und den Straftatsbestand der Arbeitsverweigerung! Notfalls werden wir den Schmarotzern in Arbeitslagern die Hammelbeine langziehen!

Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint:

Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen!!


SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint:

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!!


Altkanzler Gerhard Schröder meint:


Es gibt kein Recht auf Faulheit!!


FDP-Chef Guido Westerwelle meint:


Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit!!


18.09.2009
Kann man von einem Baum, an dem 10 Äpfel hängen , 70 Äpfel pflücken?

Jeder, der  sich für Sanktionen gegen Arbeitslose ausspricht, muss diese Frage auch mit einem entschiedenen JA! beantworten. Denn: Auf jede freie Stelle kommen 7 Arbeitslose. Und da kann man auf die Arbeitslosen einprügeln, wie man will, es bleiben immer 6 von 7 weiterhin arbeitslos. Da können sich die Arbeitslosen noch so sehr anstrengen und noch so sehr mit Sanktionen "motiviert" werden . Da es nicht genügend Arbeitsplätze gibt, bleiben immer 6 von 7 auf der Strecke!

Jemand, der glaubt, von einem Baum 70 Äpfel pflücken zu können, an dem aber nur 10 Äpfel hängen, sollte seine Rechenkünste verbessern, bevor er sich über die (Un)Finanzierbarkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens Gedanken macht. Dieser Seitenhieb ist an alle gerichtet, die Sanktonen befürworten und ein BGE für nicht finanzierbar halten.

Zurück zum Thema: Wenn also immer 6 von 7 auf der Strecke bleiben, egal, mit welchen Sanktionen gearbeitet wird, dann gibt es nur 3 Möglichkeiten:

a) ein Systemwechsel, damit die Anzahl der Arbeitsplätze wieder steigt, da sich beim jetzigen System die Zahl der Arbeitsplätze durch Globalisierungsdruck, Zwang zur Produktivitätserhöhung (Menschen durch Maschinen ersetzen) & Co. ja ständig verringert.

b) bedingungsloses Grundeinkommen

c) solange auf die Arbeitslosen einprügeln, bis 6 von 7 zu Tode geprügelt worden sind.

Und jetzt sollte sich jeder mal fragen,

- warum die Selbstmordrate unter Arbeitslosen sehr viel höher ist als beim Rest der Bevölkerung und daran die Saktionen nach § 31 SGB II einen gehörigen Anteil haben (neben den Hartz-IV-Hetzkampagnen durch die Medien)

- warum viel mehr Arbeitslose durch Hartz-IV obdachlos werden als durch die alte Sozialhilfe

- warum Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen produziert werden und dennoch jeden Tag (!) 25 000 Menschen, darunter 12 000 Kinder eines qualvollen Hungertodes sterben.

Das lässt nur den einen Schluss zu:

Kommunismus war Massenmord. Raubtier-Kapitalismus ist Massenmord

Die Abschaffung der Sanktionen ist ein Schritt unter vielen, um dem Raubtier-Kapitalismus die Zähne zu ziehen. Man kann natürlich auch der Meinung sein, was kümmert es mich, wenn Millionen von Menschen qualvoll verhungern, solange mein Teller voll ist und mit vollem Magen und unter Realitätsverlust leidend fordern, wer etwas essen will, der soll arbeiten gehen...

Quelle Klick
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Liebe Freunde -

folgende Petition ist eben in der Petitionshotline des Bundestages freigeschaltet worden:

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Petition: Arbeitslosengeld II - Abschaffung der Sanktionen nach § 31 SGB II

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, sofort die Sanktionen nach § 31 SGB II abzuschaffen.

Begründung: § 31 SGB II verletzt die Menschenwürde und die Freiheit zur Entfaltung der Persönlichkeit und wandelt die gebotenen Hilfestellungen des Staates zu Zwangsmaßnahmen um. Abzüge vom absoluten Lebensminimum können nur durch Hungern kompensiert werden. Die Sanktionierung mit Hunger oder mit gesellschaftlicher Ausgrenzung steht auf derselben Stufe wie die Sanktionierung durch unmittelbare staatliche Gewalt.
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Ihr findet die Petition unter:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=6785

Bitte unterschreibt diese Petition und leitet den Link an Freunde und Bekannte weiter.

Wenn innerhalb der nächsten 3 Wochen mehr als 50.000 Unterschriften zusammen kommen, muss die Petition öffentlich im Bundestag verhandelt werden!

Eine vorzügliche Zusammenstellung von Fakten zur Sanktionspraxis in Deutschland und der Gründe, die gegen die Sanktionen sprechen, findet ihr auf:

http://www.sanktionsmoratorium.de/

Mit herzlichem Gruß

Ralph Boes

17.09.2009

Karl Reitter: Garantiertes Grundeinkommen jetzt!

Arbeitslos

Der gesellschaftliche Umgang mit Arbeit zeigt sich nirgendwo klarer als beim Umgang mit der Arbeitslosigkeit. Die Vielzahl und die Besonderheiten der Arbeits- und Erwerbsformen sind in der Arbeitslosigkeit ausgelöscht. Die Arbeitslosigkeit ist der Spiegel der Arbeit. Arbeit tritt uns als Arbeitslosigkeit sozusagen in reiner Form entgegen. Wollen wir wissen, was über Arbeit gedacht wird, fragen wir nach der Arbeitslosigkeit.

Das Feld, in dem gesellschaftlich der Konflikt um die Definition der Arbeit aufbricht und aufbrechen muss, ist also die Arbeitslosigkeit. Schon der Ausdruck ist fatal: arbeits-los, nicht etwa arwerbs-los, einkommens-los?! Wer arbeitslos ist, arbeitet per definitionem nicht, so emsig, betriebsam, aktiv er oder sie auch sein mag. Dass Tätigkeit jenseits der Erwerbsarbeit, jenseits des Kapitalverhältnisses buchstäblich nichts gilt, gar nicht vorhanden ist, das zeigt der Ausdruck „arbeitslos“. Die Forderung nach dem Grundeinkommen protestiert gegen diese repressive Gleichsetzung von Arbeit mit Erwerbsarbeit. Umgekehrt kann KritikerInnen dieses Konzepts kaum das Zugeständnis entlockt werden, es gebe jenseits der Lohnarbeit eine gesellschaftliche Dimension, die einen erweiterten Arbeitsbegriff erfordert, um wahrgenommen und anerkannt zu werden.

Was bedeutet es also, arbeitslos zu sein, abgesehen von der trivialen Tatsache des Verdienstentganges? Wer soll darüber sprechen? Die Arbeitslosen?

Hier ganzer Beitrag  Klick