Ohne Hartz IV bricht die Wirtschaft zusammen
Hartz IV subventioniert die diakonischen Werke und die Wirtschaft
Genau das habe ich kommen sehen, das diakonische Werk schlägt Alarm: durch Kürzung bei Ein-Euro-Jobs wären in Hamburg viele etablierte soziale Einrichtungen hart getroffen.
Beispiel die Arbeitsloseninitiative Wilhelmsburg. Sie müsste ihr Angebot um mehr als 70 Prozent einschränken. Betroffen wären auch Schul- und Stadtteilkantine.
“Wenn die 28 reichsten Hamburger 2,5 Prozent Vermögenssteuer zahlen würden, dann stünden dem Haushalt der Stadt 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung!”
Die erste Frage die mir in den Sinn kommt, was haben diese diakonischen Werke eigentlich vor Hartz IV gemacht?
Hier verfestigen sich Strukturen die so genannte Hartz IV-Gesetzgebung, von der ein ganzer Berufsstand lebt, der der Juristen die sich 120.000 Klagen vor den Sozialgerichten teilen können, nicht nur das, auch eine Armutindustrie hat sich entwickelt die dem Steuerzahler jährlich über 11Milliarden € für sinnlose Integrationsmaßnahmen aus den Taschen zieht.
Ohne jetzt auf die Kosten eingehen zu wollen, die dieser Verwaltungsapparat verschlingt, der diese 10 Millionen Menschen Zwangsverwaltet.
Wenn man sich der Tatsache bewusst wird, dass von dem Sozialbudget das derzeit etwa bei 720 Milliarden € liegt
und davon gerade einmal 5,4 % die Arbeitslosigkeit verschlingt, und sich die Subventionen von Ärzteschaft und Pharmaindustrie die fünfmal so hoch ist dagegenstellt wird einem schwindlig, wer genaueres wissen möchte "Sozialbudgetlügen, Medienlügen und absolut billige Arbeitslose"
Derzeit entsteht ein neuer Markt rund um Armut und Hartz IV bei denen viele abkassieren, nur nicht die Betroffenen selbst. Die Reportage von der Autorin Eva Müller zeigt auf, wie Geschäftemacher mit 1-Euro-Jobbern und "subventionierten Mitarbeitern" viel Geld "erwirtschaften" und die Menschen selbst weiterhin in Armut gehalten werden.
Die Armutsindustrie Part 1
Skandalös ist es eigentlich dass gerade das diakonische Werk, Ein-Euro-Jobs für unabdingbar halten.
Menschen gegen ihren willen diese Arbeit aufzuverpflichten, ist eine Schande, ein Skandal sondersgleichen, und dieser heuchlerische Argumentationskette übertrifft eigentlich schon alles.
Und nicht nur das, diese so genannten Ein-Euro-Jobs kommen dem Vaterstaat noch viel teurer,,als der Bild Zeitung belesene Leser zu glauben meint.
Ein-Euro-Jobs sind nicht billig, im Gegenteil
Gestalten wir ein Finanzierungsbeispiel.
Damit die Erwerbslose Maria Müller (ledig, in West-Deutschland) in einen Ein-Euro-Job gepresst werden kann, werden folgende Mittel aufgewendet:
|
300,– Euro
|
für Marias Wohnung |
|
345,– Euro
|
werden ihr als Lebensunterhalt zuerkannt |
|
500,– Euro
|
bekommt der Träger, damit er Maria Müller bei sich arbeiten lässt. (Davon muss er auch den einen Euro pro Stunde an Maria Müller bezahlen, den „Rest“ kann er selbst verwenden.) |
|
220,– Euro
|
werden für Marias Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung abgeführt. |
|
__________
|
|
|
1365,– Euro
|
gesamt. |
Wohlfahrtsverbände fordern Kürzung bei Hartz IV
Die Nachricht hat wohl bei vielen Menschen, besonders bei den Betroffenen, große Bestürzung ausgelöst. Wohlfahrtsverband, das ist doch ein Synonym für die Unterstützung der Armen und Schwachen.
Zunächst muss hier einmal klar werden, dass nur drei Verbände genannt werden:
- Das Deutsche Rote Kreuz (DRK)
- Die Arbeiterwohlfahrt (AWO)
- Die Diakonie
Jeden Wohlfahrtsverband muss man auch als eine politische Vereinigung ansehen, die entweder einer politischen Partei oder einer Kirche nahe steht. Dabei sollte bedacht werden, dass die Äußerungen dieser 3 Verbände nicht zwangsweise die Meinung derer widerspiegelt, die für diese Organisationen arbeiten, viele davon ehrenamtlich. Auch die vielen Zivildienstleistungen von Wehrdienstverweigerern sollten hier nicht vergessen werden. Solche Aussagen stammen von den leitenden Gremien und darunter dürften sich einige befinden, die Armut noch nie wirklich kennen gelernt haben, nicht einmal aus der persönlichen Anschauung.